Zur Ausstattung der mobilen Einsatzküche gehören u.a. Arbeitstische aus Edelstahl, induktionsfähige Gastro-Normbehälter, ein mobiler Heißluftbackofen und ein beleuchteter Küchenbereich.
Das Equipment einer Einsatzküche befindet sich auf zwölf Rollcontainern, die als Arbeitsmittel für den sicheren Transport der Gerätschaften sowie für den Betrieb am Einsatzort dienen. Die Stromversorgung durch DIN-Stromerzeuger macht die Küche autark und sichert den Energiebedarf der Bereiche Kochen, Backen, Regenerieren, Kühlen, Warmhalten und Ausgabe.
Die vollständig durch das Land NRW getragenen Anschaffungskosten für ein Küchenmodul betragen 165.000 Euro und für einen LKW 128.000 Euro, „eine gute Investition in unseren Katastrophenschutz und damit in das Wohl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger“, so Kreisrotkreuzleiter Tobias Sander.
Die meisten neuen mobilen Einsatzküchen für den Katastrophenschutz in NRW wurden bereits bis Ende 2020 ausgeliefert. Die letzten Lieferungen werden voraussichtlich im Juni erfolgen; damit wird das NRW-Innenministerium den Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes insgesamt 108 LKW mit mobilen Einsatzküchen zur Verfügung gestellt haben. (kr.)
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Fotos: A. Madry, S. Tarnowski - DRK